BRK Kreisverband Bayreuth bietet Beratungs-Service an

Es ist nie zu früh, an Vorsorge zu denken

Eine aktive Lebensführung bis ins hohe Alter ist heutzutage für viele Menschen möglich. Dennoch sollte man sich rechtzeitig Gedanken über Hilfe- und Pflegebedürftigkeit im Alter
machen.

Unabhängig vom Alter kann jeder – aufgrund eines Unfalls oder durch eine unerwartete schwere Erkrankung – in Situationen geraten, in der andere Entscheidungen für ihn treffen müssen. Darum sollte man bereits in gesunden Tagen die wichtigsten Eckpunkte der eigenen Vorsorge klären und entscheiden, wer die eigenen Angelegenheiten regelt, wenn man es selbst nicht mehr kann. Das Vorhandensein von Patienten- und Betreuungsverfügung und einer Vorsorgevollmacht kann im Ernstfall viele Vorgänge für Betroffene und ihre Angehörigen vereinfachen. Und stellt darüber hinaus sicher, dass dem eigenen Willen entsprochen wird.

Beratung bei den Experten

Informationen darüber, was bei beim Thema Vorsorge zu klären ist und beachtet werden muss, bietet das Rote Kreuz in Bayreuth. Der Betreuungsverein des BRK Kreisverbandes Bayreuth berät gerne fundiert und individuell bei allen Fragen zum Thema Vorsorge. So kann gewährleistet werden, dass die Vollmachten und Verfügungen gültig und rechtlich abgesichert sind und inhaltlich vollumfänglich dem Willen und Wunsch des Vollmachtgebers entsprechen.

Auf Wunsch können zudem wichtige Dokumente und das Testament im sogenannten e-Vorsorgeregister zentral und elektronisch erfasst sowie archiviert werden. Der Vollmachtgeber bekommt nach der Registrierung ein Kärtchen ausgehändigt, aus dem hervorgeht, dass er Vorkehrungen zur Vorsorge getroffen hat und im Bedarfsfall die Informationen zu den persönlichen Daten der bevollmächtigten Personen beim BRK angefragt werden können. So besteht für die Bevollmächtigten ein verkürzter Handlungsspielraum zum Abgleich der Patientenverfügung mit aktuellen Lebens- und Behandlungssituationen des Vollmachtgebers und der Kontaktaufnahme mit dem behandelnden Arzt bzw. Klinik. Letztendlich führt dies zur schnelleren Geltendmachung des festgelegten Patientenwillens.

BU: Wer sich frühzeitig darum kümmert, dass für den Ernstfall vorgesorgt ist, kann beruhigter in die Zukunft schauen. © Viacheslav Iakobchuk/Fotolia