Der portable Retter zur Weihnachtsfeier

Wer zu Weihnachten etwas verschenken möchte, das nicht nur Freude macht, sondern auch noch sinnvoll ist, könnte mit dem Funkfinger des BRK Kreisverbands Bayreuth goldrichtig liegen. Egal, ob man die Eltern, den Partner oder den alleinstehenden Nachbarn in Sicherheit wissen möchte – dieses Geschenk lohnt sich für alle, die sich auf schnelle Hilfe im Notfall verlassen möchten.

Manchmal geht es von jetzt auf gleich: Ein Sturz über den Teppich oder eine tiefe Schnittwunde, die man sich bei den Vorbereitungen für das Mittagessen zugezogen hat, erfordern eine schnelle und professionelle Behandlung. Doch was tun, wenn das Telefon zu weit weg ist oder niemand in der Nähe, um den Rettungsdienst zu rufen? Mit dem Funkfinger kann Rettung selbstständig geordert werden – und das nur mit einem Knopfdruck.

Notwendig für das Hausnotrufsystem sind lediglich ein Telefonanschluss sowie eine Steckdose. Aktiviert wird das Gerät in nur wenigen Schritten:

1. „Der Teilnehmer bekommt von uns eine Teilnehmernummer zugewiesen und hinterlegt bei uns seine Daten und Notfallkontakte“, so Tobias Schif, Pressesprecher des BRK Bayreuth. Die Anschlussgebühr beträgt 10,48 Euro, die monatlichen Kosten sind vom Telefonanbieter abhängig.

2. Die Basisstation wird anschließend mit der Teilnehmernummer des BRK programmiert. In der Regel übernimmt das der BRK-Hausnotrufbeauftragte Benjamin Eltschkner. Wenn gewünscht, wird zudem die Sicherheitsuhr aktiviert. Wird diese nicht zwei Mal täglich vom Teilnehmer manuell betätigt, versucht die Notzentrale, Kontakt über die Freisprecheinrichtung der Basisstation aufzunehmen. Gelingt dies nicht, wird ein Rettungstrupp auf den Weg geschickt.

3. Das Basisgerät wird an das Telefonnetz angeschlossen.

4. Nach der Durchführung eines Probealarms ist das System einsatzbereit.

Wird der Funkfinger betätigt, geht bei der Hausnotrufzentrale ein Alarm ein, der an Angehörige oder den Notarzt weitergeleitet wird. Durch eine zusätzliche Schlüsselhinterlegung beim BRK können Rettungsdienste direkt in die Wohnung eintreten und müssen nicht darauf warten, dass jemand die Tür öffnet. „Mit dem BRK Hausnotruf unterm Weihnachtsbaum schenkt man 24 Stunden Sicherheit“, versichert Schif.