Fenster auf den Prüfstand stellen

Geht es um die Auswahl neuer Fenster für die eigenen vier Wände, fällt die Entscheidung oft nicht leicht. Schließlich sollen sie sowohl den persönlichen Geschmack treffen als auch wärme effizient sein. Was jedoch oft vergessen wird, ist der Einbruchschutz. Die gute Nachricht: Dieser kann nachgerüstet werden.

Wer ein eigenes Häuschen besitzt ,ist fast immer mit kleineren oder größeren Schönheitsreparaturen beschäftigt. Experten raten, dabei auch verstärkt den Einbruchschutz in den Fokus zu rücken– gerade dann, wenn die Fenster schon etwas in die Jahre gekommen sind und der Einstieg somit erleichtert wird. Entsprechende Unterstützung gibt es von der polizeilichen Beratungsstelle, die einen kostenlosen Einbruch-Check anbietet. Wird festgestellt, dass Fenster oder Türen nicht sicher sind, sollte ein weiterer Experte hinzugezogen werden, der für eine Nachrüstung sorgt. „Gut erhaltene Fenster können mit einbruchhemmenden Beschlägen ergänzt werden“, so die Schreinerei Franz Feulner aus Eckersdorf. „Der Kunde kann selbst entscheiden, ob er einen Förderantrag für ‚Barrierefreies Wohnen/Einbruchhemmung‘ stellen oder die Kosten alleine tragen möchte. In letzterem Fall kann die Rechnung für ‚haushaltsnahe Aufwendungen‘ beim Finanzamt eingereicht werden.“

Tipp: Selbst-Check

Wer sich selbst versichern möchte, ob die Fenster es Einbrechern leicht machen, sollte die Verriegelungszapfen an den Beschlägen überprüfen. Sind diese glatt sollte eine Nachrüstung in Betracht genommen werden.