Gute Tagespflege bietet Entfaltungsraum

Die Zahl pflegebedürftiger Menschen in der Region steigt und mit ihr die Nachfrage nach Plätzen in der Tagespflege. Ursprünglich war die Tagespflege als Entlastungskonzept für pflegende Angehörige gedacht, heute übernimmt sie viel weitreichendere Funktionen: Pflegebedürftige Senioren vor Einsamkeit bewahren, einen strukturierten Alltag schaffen, physische und psychische Fähigkeiten fördern. In der Tagespflege werden die Senioren halbtags oder ganztags betreut, sie bietet Gemeinschaft, Beschäftigungsangebote, Übungen, gemeinsame Mahlzeiten, Spiele und Spaziergänge. Doch woran können Angehörige eine gute Tagespflege erkennen?

„Eine gute Tagespflege bietet Entfaltungsraum“, betont Dipl.-Psychologe Dr. Gerd Schuster, beim Bayreuther Unternehmen SeniVita für diesen Bereich zuständig: „Der Gast bestimmt, welche Aktivitäten er wahrnehmen möchte und welche nicht. Wann er Gemeinschaft sucht und wo er Rückzugsmöglichkeiten braucht.“ Um dies zu ermöglichen, benötige die Tagespflege großzügige Räumlichkeiten, Terrasse und Garten. Erkennen könne man eine gute Tagespflege auch an der transparenten Arbeitsweise, sie gewähre Angehörigen Einblick in Angebote und Abläufe. Auch die Einbindung in die Gemeinden, die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, sei ein Indikator.

Für Menschen mit Demenz sind Tagespflegeeinrichtungen besonders geeignet, so der Experte: „In den Tagespflegeeinrichtungen von SeniVita haben wir durchweg positive Erfahrungen gemacht. Die ruhige Atmosphäre, die emotionale Entspanntheit, aber auch das Plus an speziell geschulten Mitarbeitern reduziert die Unruhe, die so typisch ist für so viele demenzkranke Senioren.“

INFO:
In 12 Seniorenhäusern, acht allein in Oberfranken, bietet SeniVita Tagespflegeeinrichtungen. Diese sind Teil des „Betreuten Wohnens Plus“, basierend auf dem Konzept Altenpflege 5.0, können aber auch von externen Gästen genutzt werden.

Mehr Infos: www.senivita-care.de