Evangelisches Bildungswerk

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  • 2019-02-26 19:30 - 2019-02-26 21:30

    Sozialrecht, Ämter und Kostenträger sind schon für einen gesunden Menschen oft schwer verständlich. Patienten mit Depressionen brauchen hier umso mehr Hilfe - wenn möglich in Form von Hilfe zur Selbsthilfe.

    Es ist wichtig, die entsprechenden "offiziellen" Briefe und Fristen ernst nehmen und sofort darauf reagieren. Aus sozialrechtlicher Perspektive ist hier zunächst an die unmittelbare Sicherung der sozialen Existenz und der sozialen Beziehungen zu denken. Dazu gehören u. a. die Voraussetzungen für den rechtzeitige Krankgeldbezug, die Sicherung der finanziellen Existenz, die Versorgung von Kindern und die Unterstützung von Angehörigen, in etwas weiterem Sinne - wenn möglich - auch der (präventive) Schutz von Eigentum und Vermögen. Dauert eine depressive Erkrankung länger als 6 Monate, können Patienten einen Antrag auf Anerkennung einer Behinderung bzw. Schwerbehinderung beim zu ständigen Versorgungsamt stellen. Je nach Grad der Behinderung, der ihnen dabei zuerkannt wird, haben sie Anspruch auf verschiedene rechte und Vergünstigungen.

     

    Referent: Christian Hartmann, Jurist, Bayreuth

    Kosten: Eintritt frei, Spenden erwünscht

    Kooperation: Initiative "Gemeinsam gegen Depression" Bayreuth; VdK Kreisverband Bayreuth

  • 2019-03-18 19:00 - 2019-03-18 21:00

    Infos rund um ein heikles Thema.

    Gedanken an die "letzten Dinge" sind nicht gerade angenehm, aber den Begleitenden bzw. Hinterbliebenen erleichtern sie das Leben und ermöglichen einen Freiraum für die eigentliche Trauerarbeit. Deshalb ist es hilfreich, frühzeitig Vor-Sorge zu treffen.

    An diesem Abend erfahren Sie, was alles wichtig und zu beachten ist, wenn man an die Weitergabe seines Erbes denkt.

     

    Referent: Roland Konrad, Fachanwalt für Erbrecht, Vorstandsmitglied im Hospizverein Bayreuth e.V.

    Kosten: Eintritt frei, Spenden erwünscht

    Kooperation: Hospizverein Bayreuth e.V.

  • 2019-03-25 19:00 - 2019-03-25 21:00

    Klar regeln - entspannter leben.

    Für Viele ist es nach wie vor ein Tabu, über das Thema Krankheit, Tod und Sterben zu sprechen. Für die meisten ist klar, dass sie "nicht an einer Maschine hängen wollen".

    Um aber alles konkreter und für Mediziner/innen klarer zu regeln, hilft eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Dort lassen sich Antworten auf Fragen geben wie: Wem kann ich vertrauen, wenn ich selbst nicht mehr entscheiden kann? Was will ich wirklich an medizinischer Versorgung haben? Was eher nicht?

    Geschulte Berater/innen für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht des Hospizvereins informieren Sie an diesem Abend über Möglichkeiten einer guten Vorsorge und stehen Ihnen für Ihre Fragen zur Verfügung.

     

    Referenten: Sabine Baierlein, Juristin, stellvertretende Vorsitzende im Hospizverein Bayreuth e.V., Dr. Martin Gabriel, Arzt, Hospizbegleiter im Hospizverein Bayreuth e.V.

    Kosten: Eintritt frei, Spenden erwünscht

    Kooperation: Hospizverein Bayreuth e.V.

  • 2019-05-06 18:00 - 2019-05-06 21:30

    Pflege Schwerkranker oder sterbender Menschen findet vielfach noch zuhause statt. Dabei entstehen viele Fragen und Ängste, denen man sich oft hilflos ausgesetzt fühlt.

    Ein neues, kompaktes Modell will hier als das "Kleine 1x1 der Sterbebegleitung" helfen. In vier 45-Minuten-Einheiten lernen Sie konzentriert die wichtigsten Informationen kennen, um besser mit der Versorgung umgehen zu können.
    Modul 1: Sterben als Teil des Lebens
    Modul 2: Vorsorgen und entscheiden
    Modul 3: Leiden lindern
    Modul 4: Abschied nehmen

    Natürlich bleibt auch genügend Raum für persönliche Rückfragen und Klärungen.

     

    Referentinnen: Angelika Butzeck-Eckstein, Hospizverein Bayreuth e.V., Bayreuth, Edith Zühlke, Hospizverein Bayreuth e.V., Bayreuth

    Kosten: 12,- (inkl. kl. Imbiss)

    Anmeldung: Schriftl. bis 02.05.2019, 6 bis 16 Teilnehmende

    Kooperation: Hospizverein Bayreuth e.V.

     

  • 2019-05-08 19:00 - 2019-05-08 21:00

    Die Diagnose einer chronischen neurobiologischen Erkrankung wie Parkinson oder Multiple Sklerose ist für Betroffene wie Angehörige erst mal ein Schock: Wie damit weiterleben?

    Am Beispiel von Multiple Sklerose - der "Erkrankung der 1000 Gesichter" - stellt der Referent an diesem Abend allgemeine Grundlagen neurobiologischer Erkankungen gut verständlich vor. Es spricht auch über die möglichen Folgen für Sensorik und Motorik der Betroffenen. Gleichzeit zeigt er aber auch mögliche Unterstützungsmaßnahmen in unterschiedlichen Formen auf. Durch seine breit aufgestellte Praxiserfahrung ist er auch für viele Fragen für Betroffene wie Angehörige offen.

     

    Referent: Dr. med Stefan Obradovic, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, Bayreuth

    Kosten: 4, -/erm. 3,- (EBW-Mitglieder frei)

    Hinweis: Im Rahmen der Ausstellung "Meist schön" im RW 21

    Kooperation: RW 21 Stadtbibliothek