Rückenschonend gärtnern am Hochbeet

Wer die Gartenarbeit liebt, kennt auch das Stechen sowie Ziehen in Rücken und Knien. Um diesen Schmerzen vorzubeugen, rät Thomas Kappauf zu einem Hochbeet. Der Bildungsreferent der LBV-Umweltstation Lindenhof erklärt, wo die Vorteile einer solchen Konstruktion liegen.

„Ein Hochbeet ist eine gute Alternative, wenn die Arbeit nicht mehr so leicht von der Hand geht“, so der Diplom-Biologe. Die Belastungen für den Rücken werden durch die erhöhte Arbeitsfläche reduziert und das Knien entfällt vollständig. Gut 70 bis 80 cm hoch sollte das Beet sein und eine Länge von circa 150 cm aufweisen. Wichtig sei, dass das Beet von allen Seiten gut zu erreichen und der Rücken bei der Arbeit gerade ist. Kleinere Hochbeete auf Rädern, gibt es übrigens auch für den Balkon zu kaufen.

Effektivere Nutzung und Zeitersparnis

„Ich empfehle ein Hochbeet bereits für die Generation 50plus“, so der Umwelt- und Erlebnispädagoge. Es sei eine gute Vorbereitung auf die kommenden Jahre und erspare jede Menge Arbeit. Möglich wird das durch den Mix von organischem Material und Erde, mit dem die Konstruktion befüllt wird. Der Kompost bietet einen guten Nährboden für die Flora. Einmal im Jahr, am besten im Frühjahr, sollte das Beet teilweise neu aufgefüllt werden. Wer sich für die kommende Gartensaison nach Gemüse- und Obstsorten umschaut, die möglichst wenig Aufmerksamkeit erfordern, dem rät der Fachmann Erdbeeren, Kartoffeln, Wurzelgemüse oder auch verschiedensten Kohlarten. Wichtig: Da die Temperatur in einem Hochbeet etwas höher ist, als in einem Bodenbeet, sollte es regelmäßig gegossen werden.

 

Eine Bauanleitung für ein Hochbeet finden Sie hier.