Wie alles anfing – Vom Nikolaushaus zum Dorf

Inzwischen gehört das Winterdorf fest zum Bayreuther Stadtbild in der kalten Jahreszeit. Doch wie entstand überhaupt die Idee zu diesem Treffpunkt? Und wie wählen Geschäftsführerin Heide Vogel, ihr Sohn Max sowie Inhaber Dieter Reil die Speisen für die Gäste aus?

Dass aus seinem kleinen Nikolaushaus mal ein ganzes Dorf werden sollte, davon hatte Winterdorf-Wirt Dieter Reil vor über zehn Jahren nicht zu träumen gewagt. „Die Idee war geboren, als ich bemerkte, dass die Leute sich gerne auf ein Glas Glühwein trafen, aber einfach ein warmes Plätzchen in ungezwungener Atmosphäre fehlte“, so Reil. Mittlerweile haben er und Heide Vogel expandiert – nicht nur in puncto Größe. Auch das kulinarische Angebot lässt mit 17 Glühweinsorten und herzhaften Schmankerln keine Wünsche offen. Alle Köstlichkeiten werden von den Betreibern selbst verkostet. „Wir geben auch unseren Mitarbeitern in Form eines Glühwein-Tastings die Gelegenheit, unsere Produkte kennenzulernen“, verrät Heide Vogel.

Die urigen Hütten wurden mit viel Liebe zum Detail dekoriert: Kaffemühlen, alte Fässer, Schlitten – vieles, was dort die Wände schmückt, haben Heide Vogel und ihr Sohn Max Vogel sowie Dieter Reil über die Jahre gesammelt. Hinter manchen Accessoires steckt auch eine ganz persönliche Geschichte: Die Bierstube zieren 21 Kleidungsstücke, wie beispielsweise kleine Lederhosen, Hemden und Mini-Dirndl – alle einmal getragen von Max Vogel und seiner Schwester.