Erben und vererben

Das Volumen der Erbschaften steigt stetig an und es ist abzusehen, dass dieser Trend auch weiterhin anhält. Doch das Erbrecht ist sehr komplex. Nicht nur die Höhe des Vermögens, sondern auch die Rechtsstreitigkeiten ums Erbe nehmen zu. Viele Begriffe oder Formulierungen haben im Erbrecht eine andere Bedeutung als im Alltag – mit entsprechenden Konsequenzen.

Aus Gründen der Vermögenserhaltung sollten Erblasser und Erben systematisch vorgehen, damit eine Nachlassregelung optimal vorbereitet werden kann. „Es ist wichtig, schon frühzeitig Vorkehrungen zu treffen. Durch ein sinnvoll gestaltetes Testament lässt sich bei der Erbschaftssteuer im Einzelfall durch Schenkungen legal Geld sparen. So mancher Streit oder Familienzwist könnte vermieden werden, wenn rechtzeitig überlegt wird, wem das Vermögen einmal zufallen soll”, erklärt Birgit Kretschmann, Finanzberaterin im Kundenhaus der Sparkasse Bayreuth am Luitpoldplatz.

Unter anderem diese Themen sollten rechtzeitig mit Bevollmächtigten besprochen werden:

• Welche erbrechtlichen Vorschriften  wirken sich im Todesfall aus?

• Welche Rolle spielt der Verwandtschaftsgrad bei Steuersätzen und Freibeträgen?

• Wie wichtig sind Vorsorgevollmachten, Patienten- oder Betreuungsverfügungen?

• Macht es Sinn, einen Teil des Vermögens in eine Stiftung zu transferieren, damit ein Lebenswerk erhalten bleibt und über den Tod hinaus bestimmte Einrichtungen gefördert werden?

Die Berater der Sparkasse stehen ihren Kunden mit einem ganzheitlichen Beratungsansatz zur  Seite und weisen auf die Notwendigkeit einer sinnvollen und eindeutigen Vermögensnachfolgeplanung hin. Zudem ist die fachkundige Beratung eines Steuerberaters, Notars oder Rechtsanwaltes nötig, um unliebsame Überraschungen und später nicht mehr korrigierbare Nachteile zu vermeiden.