Erfolgreiche Telefonaktion zum Thema Barrierefreies Wohnen

Das waren die meistgestellten und wichtigsten Fragen der zahlreichen Anruferinnen und Anrufer:

Worin unterscheiden sich rollstuhlgerechte, altersgerechte und barrierefreie Wohnungen?

Jörg Brendel, Winkler & Brendel Immobilien GbR: „Barrierefrei bedeutet, dass eine Wohnung für behinderte Menschen genauso ohne Einschränkung nutzbar ist wie für nicht behinderte. Eine rollstuhlgerechte Immobilie ist damit auch immer barrierefrei, bietet aber zusätzliche Bewegungsflächen. Seniorengerechte Wohnungen müssen nicht barrierefrei sein. Doch in der Regel sind sie schwellenarm.“

Was sind Beispiele für wohnumfeldverbessernde Baumaßnahmen?

Wolfgang Zagel, reha Team Bayreuth Gesundheits-Technik GmbH:  „Dazu zählen unter anderem die Anpassung an die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern durch einen ebenerdigen Zugang, Türvergrößerungen, motorische Absenkungen von Schränken oder die Verlegung von Wasserund Stromanschlüssen bei Umnutzung von Räumen.“

Werden bauliche Maßnahmen gefördert, die es mir ermöglichen, von meiner Wohnung zur Arbeit zu kommen?

Christian Hartmann, Kreisgeschäftführer Sozialverband VdK Bayern e.V. Kreisgeschäftsstelle Bayreuth: „Rehabilitationsträger wie die Deutsche Rentenversicherung können entsprechende Leistungen erbringen, allerdings müssen sie zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit notwendig sein. Eine bloße Verbesserung der Lebensqualität genügt nicht.“