Erste Hilfe für die Kleinen – BRK-Kurs für richtiges Verhalten bei Kindernotfällen

 

Gerade bei Kindern sind kleine Unfälle keine Seltenheit. Umso wichtiger für Eltern und Großeltern, auf die häufigsten Kindernotfälle vorbereitet zu sein. Welches die entscheidenden Erste Hilfe-Maßnahmen in Akutsituationen sind, verriet BRK-Dozent Robert Wondry bei einem „Vorteilhaft leben“-Angebot für einen vergünstigten dreistündigen Kurs, das viele Teilnehmer nutzten.

Viele Notfälle lassen sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen von vornherein vermeiden, ist der ehrenamtliche Ausbilder überzeugt. „Oft ist zum Beispiel die Wohnung der Großeltern nicht so gut abgesichert wie die der Eltern. Dabei lassen sich klassische Gefahrenquellen, wie offene Steckdosen oder herumliegende Medikamente, ohne großen Aufwand beseitigen“, betont Robert Wondry.

Der hauptberufliche Anästhesiepfleger, der sich in seiner Freizeit vor allem als BRK-Ausbilder und in der BRK-Wasserwacht engagiert, zeigt im Seminar „Kindernotfälle“ die häufigsten Akutsituationen auf und erklärt sowohl theoretisch als auch praktisch, was Eltern und Großeltern im Notfall tun können und sollen. Was sind die ersten Schritte, wenn ich ein verletztes Kind auffinde? Was tun, wenn mein Kind einen Fremdkörper verschluckt? Wie verbinde ich Schnitt- und Platzwunden richtig? Oder woran erkenne ich eine Gehirnerschütterung? Wer sich mit diesen und anderen Fragen frühzeitig auseinandersetzt, kann im Notfall richtig reagieren und womöglich sogar Leben retten.