Kostenlose Beratung vom Profi – Rauchwarnmelder sind ab sofort verpflichtend

Zum 31. Dezember 2017 endete die Übergangsfrist zur Nachrüstung von Rauchmeldern in bestehenden Wohnungen. Ab sofort sind diese Pflicht. Doch was muss bei der Installation beachtet werden? Und welche Modelle sind geeignet? Matthias Krauß von expert Jakob klärt auf.

Herr Krauß, wo sollten Rauchwarnmelder platziert werden?

„Alle Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, müssen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Sollten die Decken nicht fest genug sein, können die Melder auch seitlich an der Wand angebracht werden. Der Abstand zur Decke sollte zwischen 30 und 50 cm betragen. Wichtig ist, dass keine Möbel oder Vorhänge die Geräte blockieren.“

Muss nach der Installation etwas beachtet werden?

„Ja. Die Funktionsfähigkeit des Gerätes muss regelmäßig entsprechend der Herstellerangaben getestet werden – mindestens alle 9 bis 15 Monate.“

Welche Rauchwarnmelder empfehlen Sie der Generation 60plus?

„Es gibt vernetzte Warnsysteme, die den Komfort deutlich erhöhen. Man benötigt hierzu lediglich spezielle Rauchwarnmelder, Hitzewarnmelder oder Kohlenmonoxidwarner, die mit einem Funkmodul aufgerüstet werden können. Dazu gibt es eine Fernbedienung, die viele Vorteile bietet.

Diese sind:

• Testen der Funktionsfähigkeit aller Geräte per Knopfdruck.

• Lokalisierung des alarmauslösenden Melders, sodass sofort klar ist, woher die Gefahr kommt.

• Speicherung aller Alarmsignale – auch derjenigen, die während der eigenen Abwesenheit eingegangen sind.”